News

 

 

 

 

 

 

Vier Stunden Endurance Rennen am 11. August in Oschersleben

An diesem Wochenende ging es wieder in die Motorsportarena Oschersleben. Diesmal stand aber kein normales Rennen und auch kein Cup-Lauf an, sondern das 4h Endurance Rennen.
Ich bin im letzten Jahr schon einmal ein Langstreckenrennen gefahren und fand es einfach klasse. Ich wollte es also gerne wiederholen und konnte dafür meinen Cup Kollegen Eric Dieck motivieren. Zusammen hatten wir uns ein hohes Ziel gesetzt: Top 10, das wär’s!
Doch schon am ersten Tag fanden wir beide nicht in unsere gewohnte Form und waren durchschnittlich etwa 2-3 Sekunden langsamer als sonst. Wir konnten in den Trainings kaum eine freie Runde finden und ich konnte uns mit meiner Bestzeit den 22. Startplatz (von 45 Fahrern) sichern. Keine Glanzleistung, aber immerhin das Mittelfeld. Und wir waren uns einig: Die Konstanz zählt und nicht nur eine schnelle Runde.
Der Start verlief gar nicht gut, denn Eric’s Maschine ging während des Le Mans Starts nicht an. Erst nach einiger Zeit konnte er seine R6 starten und so standen wir nach Runde 1 auf Platz 34. Ein kleiner Rückschlag, doch Eric hielt sich an unseren Plan und konnte konstant 1:36er-37er Zeiten fahren.
Nach etwa 50 Minuten stand der Fahrerwechsel an und ich war an der Reihe. Der Transpondertausch klappte super (danke an meinen Papa und meine Freundin, die uns in der Boxengasse so geholfen haben) und ich ging raus auf die Strecke. Ich konnte ebenfalls 36er Zeiten fahren und war am Ende knapp 70 Minuten (inkl. 2 Safetycar-Phasen) auf der Strecke. Wir wechselten weiterhin im etwa 50-60min Takt und durch unsere Konstanz kletterten wir Platz für Platz nach oben.
Kurz vor dem Ende war dann die Top 10 erreicht und wir freuten uns sehr. Wir holten noch einmal alles raus und so konnten wir nach 4 Fahrstunden, 138 Runden und unzähligen Litern Sprit den 7. Platz in der Gesamtwertung sichern!
Ein wirklich gelungenes Wochenende mit einer klasse Teamleistung 🙂

 

Über mich

Ich heiße Tim Böhme und bin 1996 geboren. Derzeit bin ich Student und studiere Geographie und Sozialwissenschaften im Bachelor CS.
 Neben dem Motorradrennsport spiele ich seit nun mehr 7 Jahren American Football und halte mich nebenbei etwa 5x in der Woche im Fitnessstudio fit.

Wie bin ich zum Motorrad fahren gekommen?

Mit schon 10 Jahren saß ich zum ersten Mal auf einem Moped. Dank der Familie meiner Mutter stand ich schon früh in Kontakt zu Motorrädern. Meine Jugend habe ich dann legal auf Mofas und Mopeds verbracht. Mit 18 Jahren habe ich zu meinem Geburtstag meine erste große Maschine bekommen: Eine Suzuki DR 650. Ein halbes Jahr später bin ich die Supersportler eines Freundes Probe gefahren und dann war es um mich geschehen. Eine 1000er musste her, das war klar! Ich kaufte mir eine Aprilia RSV 1000 ME von 1999. Ab da begann die Reise…

ractimm mit der ganzen Familie

Wie bin ich nun zu dem Rennstreckensport gekommen?

2016 ging es für mich das erste Mal auf die Rennstrecke nach Most. Ich war begeistert und nahm mir vor, dies jedes Jahr zu machen. Anfang 2017 hatte meine Mama einen Vorschlag und wir schlossen daraufhin einen Deal. Ich fahre weniger und langsamer auf der Straße (Motorrad), dafür spendiert sie mir ab und zu Rennstreckentermine. 
Nachdem ich Mitte 2017 das 2. Mal in Most war, fuhr ich noch 2 mal zum Sachsenring, für mich eine unbekannte Strecke. 
Bei dem ersten Mal war das Wetter leider nicht wirklich gut. Ich fuhr das erste Mal auf Regenreifen im Regen. Und auf Anhieb war ich 16. von 135 Fahrern. Ich war wirklich überrascht und dachte mir, dass das nicht einfach Zufall sein kann. Der 2. Sachsenring-Termin verlief genau so gut. Zum Winter hin entschied ich für mich, nur noch auf der Rennstrecke zu fahren. Mein Ziel: Ich möchte ganz nach oben!

Das Jahr 2018 nutzte ich als Aufbaujahr. Ein Jahr, in dem ich andere Strecken kennenlerne, mich selbst verbessere und mich nur auf das Rennstrecken fahren konzentriere: Assen, Oschersleben, Sachsenring, Most, Zandvoort, Groß Dölln. Auch hier stellten sich Erfolge ein: Mehrere 3. und 4. Plätze, immer im oberen Viertel bei den Zeiten. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

Ich fahre eine Aprilia RSV4 APRC, Baujahr 2014, auf die im Juli 2018 umgestiegen bin. Die Maschine fahre ich ausschließlich auf der Rennstrecke und dementsprechend hat sie auch ein paar Modifikationen. Dazu gehört natürlich eine Rennverkleidung, eine komplett offene Auspuffanlage, verstellbare Lenkerstummel und ein angepasstes Fahrwerk. Das war’s auch schon.

 

 

Meine alte Maschine, mit der ich angefangen habe zu fahren, ist eine Aprilia RSV 1000 ME (Baujahr 1999). Die Gute hat jetzt knapp 70.000 km runter und steht bei mir im Schuppen. Sie ist, bis auf die Rennverkleidung und dem LeoVince Endtopf, komplett original. Leider ist sie für den extremen Rennsport einfach viel zu alt und eher ungeeignet… Trotzdem hängen an ihr sehr viele Erinnerungen, weshalb ich sie auch nicht verkaufen werde.

Die erste Maschine

Meine Sponsoren

Ich präsentiere euch hier meine Sponsoren, bei denen ich mich gleichzeitig ganz herzlich für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanke. Ohne deren Enthusiasmus und den Einsatz für meine Leidenschaft wäre vieles nicht möglich. Es ist wie so oft im Leben: Man baut auf gute und zuverlässige Zusammenarbeit.
Dankeschön!!

Ich erweitere diese Liste gern. Falls Sie Interesse daran haben, mich zu unterstützen, schreiben Sie bitte eine Email an sponsor@ractimm.de.


 


 

Held Logo

 


 

 


 


 

 


 

 


 

 

 


 

Zum Schluss - Was alles so passiert ist

1106