Oktober 2020

Über mich

Ich heiße Tim Böhme und bin 1996 geboren. Derzeit bin ich Student und studiere 'Geographien ländlicher Räume' im Master-Studiengang. Neben dem Motorradrennsport spiele ich seit nun mehr 7 Jahren American Football und halte mich nebenbei etwa 5x in der Woche im Fitnessstudio fit.

Wie bin ich zum Motorrad fahren gekommen?
Mit schon 10 Jahren saß ich zum ersten Mal auf einem Moped. Dank der Familie meiner Mutter stand ich schon früh in Kontakt zu Motorrädern. Meine Jugend habe ich dann legal auf Mofas und Mopeds verbracht. Mit 18 Jahren habe ich zu meinem Geburtstag meine erste große Maschine bekommen: Eine Suzuki DR 650. Ein halbes Jahr später bin ich die Supersportler eines Freundes Probe gefahren und dann war es um mich geschehen. Eine 1000er musste her, das war klar! Ich kaufte mir eine Aprilia RSV 1000 ME von 1999. Ab da begann die Reise…

Wie bin ich nun zu dem Rennstreckensport gekommen?
2016 ging es für mich das erste Mal auf die Rennstrecke nach Most. Ich war begeistert und nahm mir vor, dies jedes Jahr zu machen. Anfang 2017 entschloss ich mich, weniger auf der Straße Motorrad zu fahren und dafür 1-2 Termine im Jahr auf der Rennstrecke wahrzunehmen. Nachdem ich Mitte 2017 das 2. Mal in Most war, fuhr ich noch 2 mal zum Sachsenring, für mich eine unbekannte Strecke. Bei dem ersten Mal war das Wetter leider nicht wirklich gut. Ich fuhr das erste Mal auf Regenreifen im Regen. Und auf Anhieb war ich 16. von 135 Fahrern. Ich war wirklich überrascht und dachte mir, dass das nicht einfach Zufall sein kann. Der 2. Sachsenring-Termin verlief genau so gut. Zum Winter hin entschied ich für mich, nur noch auf der Rennstrecke zu fahren. Mein Ziel: Ich möchte ganz nach oben!

Das Jahr 2018 nutzte ich als Aufbaujahr. Ein Jahr, in dem ich andere Strecken kennenlernte, mich selbst verbesserte und mich nur auf das Rennstrecken fahren konzentrierte: Assen, Oschersleben, Sachsenring, Most, Zandvoort, Groß Dölln. Auch hier stellten sich Erfolge ein: Mehrere 3. und 4. Plätze, immer im oberen Viertel bei den Zeiten. Ich war auf einem guten Weg.
Im Jahr 2019 nahm ich an meiner ersten Meisterschaft, der German Moto Masters (ehemals Hafeneger-Cup), teil. In der Saison fuhr ich mit insgesamt 3 verschiedenen Motorrädern und hatte leider auch 2 Stürze. Nichts desto trotz konnte ich die Saison als unerfahrener und neuer Fahrer relativ gut abschließen. Platz 14 von 40 Fahrern in der Gesamtwertung der 1000ccm Klasse - Platz 3 in der separaten „Rookie of the year“ 1000ccm Wertung.

Seit Mai 2019 fahre ich eine Yamaha YZF R1 Rn49, Baujahr 2018. Die Maschine wurde mit der originalen Straßenausstattung erworben und in der Saison 2019 bin ich die Maschine auch zum größten Teil original und mit sehr wenig Rennzubehör gefahren. Mit der Zeit wurden jetzt jedoch einige Umbauten vorgenommen: Rennverkleidung, Kat-Ersatzrohr mit Cobra Endschalldämpfer, andere Stummellenker, Anpassung der Bremsanlage vorne/ hinten, Anpassung des Fahrwerks, 19mm Braking Bremspumpe, Anpassung des Kühlers, Rastenanlage PP-Tuning, Motorabstimmung.

Meine zweite Maschine war eine Aprilia RSV4 APRC, Baujahr 2014, auf die im Juli 2018 umgestiegen bin. Die Maschine fuhr ich ausschließlich auf der Rennstrecke und dementsprechend hatte sie auch ein paar Modifikationen. Dazu gehörte natürlich eine Rennverkleidung, eine komplett offene Auspuffanlage, verstellbare Lenkerstummel und ein angepasstes Fahrwerk.

 

Meine alte Maschine, mit der ich angefangen habe zu fahren, ist eine Aprilia RSV 1000 ME (Baujahr 1999). Die Gute hat jetzt knapp 70.000 km runter und steht bei mir im Schuppen. Sie ist, bis auf die Rennverkleidung und den LeoVince Endtopf, komplett original. Leider ist sie für den extremen Rennsport einfach viel zu alt und eher ungeeignet… Trotzdem hängen an ihr sehr viele Erinnerungen, weshalb ich sie auch nicht verkaufen werde.